Viertes Kapitel. Peter der Ehrwürdige, vierzehnter Abt (1210-?1222). Arnold, fünfzehnter Abt (1222-1240). Hartmann, sechszehnter Abt (1240-1243).

Hohe wie Niedrige bekamen in diesen Zeiten nach ihrer äusseren Erscheinung einen Beinamen, der nicht selten in die Urkunden Eingang fand und ihren Nachkommen als Familienname blieb1; so hiess Kaiser Heinrich, der Schwarze, Friedrich I., Barbarossa u. s. w. Unsern Äbten Anselm und Peter wurde nicht selten in den Urkunden der Titel „ehrwürdig“ (venerabilis) beigegeben, jedoch mit dem Unterschied, dass für letztem dieser Beiname auch in die Geschichte überging2.

Abt Peter der Ehrwürdige tritt das erste Mal in die Öffentlichkeit am 24. September 1210, und zwar an der Seite seines Schirmherrn Rudolf II. des Ältern, von Habsburg, welcher seinem Vater Adalbert III. († 1199) in der Vogtei von Muri gefolgt war. Es handelte sich um einen Austausch von Gütern. Graf Rudolf hatte grossen Besitz links und rechts des Surenenflüsschens am untern Berge bei Engelberg, heute „Grafenort“ genannt; das Gotteshaus Engelberg besass dagegen ein Gut in Sarnen, das ehemals Walther, ein Ritter in Reiden3, diesem geschenkt hatte. Dem Grafen Rudolf II. mag die Gegend in Sarnen mehr gefallen haben als die in Grafenort; (I-093) während dem Kloster Engelberg der nahe gelegene Gütercomplex besser entsprach als der ferne gelegene Hof in Sarnen. Den Tausch anerkannte als erster Zeuge Abt Peter von Muri, der Ehrwürdige, und ihm folgt Abt Heinrich von Engelberg, der am Tausche zumeist betheiligt war und mit dem Grafen Rudolf die Urkunde besiegelte4. Im gleichen Jahre wurde in Folge des eben genannten Tausches ein Ausgleich zwischen Muri und seinem Kastvogte, dem Grafen Rudolf II., in Luzern verbrieft5. Der ganze Ton der Urkunde lässt durchblicken, dass der noch damals lebende Walther, Ritter von Reiden, mit dem Gütertausche nicht ganz einverstanden war6, und dass auch Muri vor oder nach geschehenem Tausche wegen eines Höfleins, das innerhalb des dem Kloster Engelberg abgetretenen Gütercomplexes lag, Ersatz verlangte. Die Angelegenheit mit Walther von Reiden fand auf folgende Weise ihre Erledigung: Graf Rudolf setzte den Ritter in das volle Recht der am Surenenwasser vom Grafen besessenen und nach Engelberg gegebenen Güter ein; demgemäss sollte das Kloster diesen als Wohlthäter des Grafenortes betrachten und für ihn und seine Verwandten jährlich den Jahrtag begehen und sein Andenken im Buche des ewigen Lebens immer bleiben. Abt Peter gab das streitige Höflein mit Einwilligung seines Konventes in die Hände des Grafen Rudolf und seines Sohnes Adalbert nach Tauschrecht auf und erhielt statt dessen ein Höflein in Gersau. Doch die Brüder Arnold und Konrad, Stanzeline genannt, besassen eben berührtes Gut in Gersau als Erblehen. In Gegenwart ihres Herrn, des Grafen, verzichteten sie nun darauf zu Gunsten des Abtes von Muri und empfingen es dann vom Kloster sofort wieder als Erblehen7.

Das sind die einzigen urkundlichen Berichte von der Regierung des Abtes Peter. Sein Todesjahr kann nicht wohl (I-094) 1227 sein, wie unsere frühem Hauschronisten melden8; es sei denn, Abt Peter habe resignirt; denn im Jänner 1223 tritt sein Nachfolger, Abt Arnold, schon urkundlich auf. Peter möchte somit am 11. Februar9 1222 das Zeitliche verlassen haben.

Während seiner Regierungszeit starb mit Berthold V. das Geschlecht der Zähringer 1218 aus. Dasselbe Jahr gebar Hedwig, Tochter des Grafen Ulrich von Kiburg, ihrem Gemahl, Adalbert IV. von Habsburg, am 1. Mai Rudolf IV., den spätern König Rudolf I. Friedrich II., der Hohenstaufe, hob diesen Rudolf aus der Taufe und liebte ihn wie seinen Sohn10.

Die Urkunde vom 13. Jänner 1223, in der Arnold, der Nachfolger des Abtes Peter, das erste Mal erscheint, enthält einen Schiedsspruch, den Abt A. (rnold) von Muri, Abt Guido (Wido) und Prior H. (von „Kapelle“) über einen Zehentstreit zwischen dem Propste Rudolf in Zürich und dem Propste H. (ermann) auf dem Zürichberge gefällt hatten. Bischof Konrad II. bestätigte denselben. Die drei Schiedsrichter waren vom apostolischen Stuhle aufgestellt worden, und hatten ihren Spruch wohl schon im Jahre 1222 ergehen lassen11. – Am 25. Mai 1223 erscheint Arnold als Zeuge bei einem wichtigen Handel zwischen dem Stifte Beromünster und dessen Kastvögten, den Grafen von Kiburg. Auch der Kastvogt des Klosters Muri, Graf Rudolf Il., hatte sich mit seinen Söhnen bei diesem Streite betheiligt. Im Herbste 1212 war der junge Hohenstaufe, Friedrich II., aus Italien kommend, über Chur, Constanz und Basel nach Hagenau und Frankfurt gezogen und hatte seinen Gegner, Otto lV., nach Norden gedrängt. Die einzige Tochter des Grafen Ulrich von Kiburg, Heilwig, war an den Habsburger, Adalbert IV., verheirathet, wodurch letzterer noch stärker zu den Hohenstaufen hinübergezogen wurde. Kiburg hatte durch Erbrecht die Kastvogtei in Beromünster von den Lenzburgern erlangt. Das Stift selbst stand nicht unmittelbar unter dem Kaiser, war nicht reichsfrei, sondern nur mittelbar durch den Vogt, also ein erbliches Reichslehen. Die (I-095) Chorherren strebten nach Reichsfreiheit und stellten an den König Friedrich II. das Begehren, sie von der erblichen Vogtei zu befreien, was auch im Juli 1217 in Esslingen geschah. Der König nahm sie in seinen besondern Schutz12. Bald darauf gingen die beiden ältern Söhne des Grafen Ulrich von Kiburg, Werner und Hartmann, zur Gewalt über, weil in der That die kiburgischen Hausrechte sowohl vom Stifte als vom Könige verletzt worden waren. Sie überfielen die Chorherren in der Kirche, als diese eben dem Gottesdienste oblagen, warfen sie aus der Kirche hinaus und verübten in derselben „enormen“ Schaden. Graf Rudolf II., der Alte, von Habsburg, war mit seinen Söhnen, Albert und Rudolf, gleichfalls beim Überfalle thätig. Sechs Jahre übten die Kiburger und Habsburger eine solche Schreckensherrschaft in der Umgebung aus, dass die Stiftsherren während dieser Zeit es nicht wagten, zum Gottesdienste in der Kirche zu erscheinen. Sie reichten daher beim Bischofe Konrad II. von Constanz Klage ein, und dieser sprach über die Frevler den Kirchenbann aus und untersagte in ihren Landen den Leuten die Abhaltung, beziehungsweise den Besuch des Gottesdienstes. Allein die Grafen kehrten sich nicht daran und traten, Gott und die Kirche verachtend, noch heftiger gegen das Stift auf. Eine päpstliche Bulle bestätigte den Bann des Bischofs; aber auch dieses fruchtete wenig. Desshalb reiste Propst Dietrich von Beromünster zum Kaiser Friedrich II. nach Italien und fand ihn auf dem St. Johannesberg in Campanien. Nach vernommener Klage und Kundschaft verkündete Friedrich über die beiden Grafen die Reichsacht. Engelbrecht, Erzbischof von Köln, ein Mann von unbeugsamer Rechtlichkeit, führte im Namen des kaiserlichen, erst eilf Jahre alten Sohnes, Heinrich, die Reichsgeschäfte, und war beauftragt, die Reichsacht über die Kiburger und deren Genossen zu vollziehen Diese kamen dem Vollzuge zuvor, leiteten eine Vermittlung ein und überliessen die Bestimmung der Entschädigung dem Bischofe Konrad II. von Constanz13. Der Ausgleich geschah zu Embrach im heutigen Kt. Zürich, wornach den Kiburger-Grafen die Vogtei zugesichert blieb, da Graf Ulrich mit seinen Söhnen, Werner und Hartmann, dem Stifte volle Sicherheit angelobte. Der Vergleich geschah vor einer zahlreichen Versammlung geistlicher und weltlicher Herren; unter den geistlichen ist einer der vorzüglichsten Abt Arnold von Muri14. Papst Innocenz IV. (I-096) bestätigte obiges Uebereinkommen15. Demgemäss fanden sich auch die Grafen von Habsburg, Rudolf II., der Alte, und seine Söhne, Albrecht der Weise und Rudolf (III.) der Schweigsame bewogen, dem Stifte Beromünster gleichfalls gebührenden Ersatz zu leisten. Am 15. August 1227 schenkten sie in Brugg in Gegenwart des Abtes Arnold von Muri und des Propstes Dietrich von Beromünster, der das Geschenk zur Ehre des hl. Michael in Empfang nahm, und in Anwesenheit anderer Zeugen alle Güter, welche der Pleban Konrad zu Bamnach im Elsass bis auf sein Ableben besass16, indem sie zugleich lebhaft bedauerten, dass sie die Kirche in Beromünster geschädigt hatten. Den Vorsitz bei diesem Akte führte Bischof Heinrich von Basel.

Dem Grafen Rudolf II., dem Alten, schien jedoch diese Vergabung keineswegs ein genügender Ersatz für das begangene Unrecht. Im folgenden Jahre17 (1228) kam er mit Abt Arnold von Muri und vielen Andern nach Beromünster. Beim Anblicke des durch Brand und Raub (per incendium et rapinam) dem Stifte zugefügten Schadens schenkte er, von Schmerz ergriffen, den Chorherren drei Schupossen (bei 36 Juchart Land) zu Merlingsberg im Aargau18, die einer seiner Dienstmannen mit Gewalt an sich gerissen hatte. Der Graf behält sich und seinen Erben darüber bloss die Vogtei vor, ohne Vogtzehent, nur soll man ihm oder seinen Nachkommen, wenn sie nach Münster reiten, den „Stauf“ Wein (4 Mass) wie einem Chorherrn verabreichen. Das Stift dagegen verspricht ihm in dankbarer Anerkennung die Theilnahme an seinen Gebeten und die Abhaltung eines ewigen Jahrtages19.

Guillimann fügt der Erzählung dieser Ereignisse die Bemerkung20 bei: „Siehst du, Leser, hier die menschliche Leidenschaft die Schranken des Rechtes und der Gesetzlichkeit überschreiten, so gestehe auch, den Habsburgern sei die Religion stets im Herzen tief eingepflanzt geblieben, indem sie das Gott gewidmete Gut grösstentheils achteten, es mehrten und schirmten, die Gottesfurcht und das Gebet frommer Männer schätzten und in hohen Ehren hielten“.

Graf Rudolf II. befand sich den 28. Oktober 1229 in (I-097) Deutschland am Hoftage König Heinrich's und eilf Monate später in Anagni bei Kaiser Friedrich II. (Sept. 1230); den 7. April 1231 ist er aber schon wieder in Winterthur und lässt durch den Abt von Petershausen über sich einen Spruch wegen der Güter bei der Kirche in Lugern21 ergehen. Am 26. Mai desselben Jahres befreit König Heinrich VI. die Bewohner des Thales Uri von jeder Verbindlichkeit gegen diesen Grafen und macht sie reichsunmittelbar22. Bald darauf starb Graf Rudolf der Alte; Abt Arnold und seine Mitbrüder beklagten aufrichtig den treuen Schirmherrn. Von kräftiger Hand ist sein Name am 10. April im Hermetschwiler-Nekrologium in erster Spalte eingezeichnet23. Seine Söhne, Adalbert IV. und Rudolf III., machten am 10. April 123224 eine neue Vergabung an das St. Michaelsstift in Beromünster, die der zartfühlende Vater wahrscheinlich auf dem Todbette ihnen anbefohlen hatte, weswegen sie die Urkunde darüber bei seiner Beerdigungsfeier in Muri, wo sie zugleich auf die Eigenschaft des Otelfinger Hofes zu Gunsten des Klosters Wettingen verzichteten25, ausstellen liessen. Abt Arnold und A. (Arnold) Custos bezeugen nebst den habsburgischen Schenken Heinrich, Diethelm und Berthold, Gebrüdern, und dem Ritter H.(?einrich) von Uerchen, die Vergabung26.

Hiemit (1232) verschwindet Abt Arnold, dem wir öfters als Zeugen bei wichtigen Verhandlungen begegnet sind, aus der Geschichte. Sein Todestag ist der 13. März; allein das Jahr des Hinganges kann nicht bestimmt werden. P. Anselm Weissenbach (I-098) sagt von ihm, dass er die Liebe und Achtung Aller in hohem Grade genossen habe27.

Nach dem Tode des Grafen Rudolf des Alten traten auf der Habsburg bald grosse Veränderungen ein, indem eine Linie nach Laufenburg sich abzweigte, der Hauptstamm aber nach dem Untergange des hohenstaufischen Hauses auf den deutschen Thron erhoben wurde. Das Hausstift Muri betete für beide Linien und erflehte für sie Glück und Segen von Gott.

Abt Arnold erhielt zum Nachfolger Hartmann, der als sechszehnter Abt von 1240 bis 1243 regiert haben möchte. Unsere Chronisten liessen ihn, wie Abt Huno, um das Jahr 1300 regieren28. Doch schon Baron Zurlauben sprach sich im vorigen Jahrhundert dahin aus: Hartmann habe, wie Abt Huno um das Jahr 1150 den Hirtenstab in Muri geführt29. Allein hier griff der gelehrte Geschichtsforscher etwas zu hoch bezüglich des Abtes Hartmann; denn die Hand, welche seinen Namen in das Hermetschwiler-Nekrologium am 27. September einzeichnete, gehört der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts an. Ausserdem haben wir einen bestimmten Beweis, dass Hartmann um diese Zeit in Muri Abt gewesen sei. Das Kloster Engelberg besitzt eine Urkunde vom 23. April 124330, wornach Arnold, ein habsburgischer Dienstmann und Truchsess31, sein Eigen auf dem Hasenberg dem Kloster Engelberg um 19 Mark verkaufte und die Urkunde zu besserer Bekräftigung mit den Siegeln seiner Herren auf der Habsburg, der Grafen Rudolf IV., Albert und Hartmann, wie auch der zwei Äbte von Kappel und Muri versehen liess. Die Handlung geschah zu Wildegg. Glücklicherweise hangen die Siegel ziemlich gut erhalten, und das von Muri lässt den Namen Hartmann erkennen32.


  1. Eine Urk. vom J. 1155 hat: Rodolphus Mula agnomîne, Parchardus Niger, Parchardus Albus (Herrgott, Geneal. II., 178).

  2. P. Anselm Weissenbach, Ecclesiast., p. 141. Ähnliches lesen wir von Peter, Abt in Cluny (Raumer, Gesch, der Hohenstaufen VII. 344).

  3. Reiden, Pfarrdorf im Kt. Luzern.

  4. Staatsarch. Obwalden; Geschichtsfrd. IX., 199, 200. Des Abtes Siegel fehlt; das gräfliche Reitersiegel hängt wohl erhalten. Andere Zeugen sind: Walther Propst in Luzern; Ulrich, der Kellner; Heinrich, Pleban; Eberhard, Pleban in Stans; Heinrich, Priester von Buochs; Rudolf, Graf und sein Sohn Adalbert (IV., Vater König Rudolf's L) von Habsburg; Marchwand, Vogt von Rotenburg; Heinrich von Heideck; Arnold und sein Bruder Hesso von Reinach; Rudolf Halstab; Rudolf von Rüseck; Rudolf von Trübschin (? aus Zürich); Burkard von Waltoswile, und Wernher von Buochs. Die genannten Laien haben wir als Ministerialen des Grafen anzusehen.

  5. Das nähere Datum fehlt der Urkunde; doch ist sie von gleicher Hand, wie die vom 24. September, geschrieben.

  6. Das möchte auch ein Grund sein, warum bei der Urkunde vom 24. Sept. keine Zeugen von Obwalden erscheinen.

  7. Archiv Engelberg; Geschichtsfrd. IX., 200-202; Herrgott, Geneal. II, 212; Versuch einer urkundlichen Darstellung von Engelberg, S. 55. Von den Zeugen der ersten Urkunde fehlen in der zweiten: Ulrich, der Kellner; Eberhard, Leutpriester in Stans; Heinrich, Priester in Buochs; Hesso von Rinach; Rudolf Halstab und Rudolf Rüseck; - dagegen erscheinen als neue Zeugen: Hartmann von Baldewile und Arnold von Outiwile (Odwil, Hofstatt am Rotzberg, Pfarrei Stans)

  8. P. Ans. Weissenb., Annales, p. 195; Murus et Antem. IV. 34.

  9. Hermetschwil. Nekrol. Der eintragende Mönch ehrte ihn, indem er für seinen Namen die Majuskelschrift brauchte (PETER, noster abbas), was vorher und später nur selten einem Abte von Muri zu Theil wurde.

  10. P. Anselm Weissenb, Annales, 190, 191.

  11. Egb. Fr. von Mülinen, Helv. sacra I., 176; E. Kopp, hinterlassene Schriften; Arch. Muri in Gries A. I.

  12. Herrgott, Geneal. II., 266.

  13. Äbi, Stiftskirche zu Beromünster, Geschichtsfrd. XXVIII., 298 -203; Kopp, II., 1, 494-497.

  14. Geschichtsfrd. XXVIII., 315-318; Neugart, Episc. Const. II., 147-151; Stiftsarch. Münster.

  15. Stiftsarch. Münster.

  16. Stiftsarch. Münster; Herrgott, Genealogia II., 231, 232; Geschichtsfrd. XXVIII., 301, 303, 312.

  17. Tag und Monat fehlen.

  18. Wird wohl Herlinsberg oder Herlisberg heissen sollen, ein Dorf in der Pfarrei Hitzkirch, Kt. Luzern (Dr. Hermann von Liebenau, Tellsage, S. 94).

  19. Arch. Beromünster; Herrgott, Geneal. II., 235.

  20. Habsburgiacum, ed. Tigur., p. 79.

  21. Vielleicht Liggeringen, bad. Amt Constanz (Herrgott, Genealogia II., 238).

  22. Herrgott, Geneal. II., 239; Tschudi, Chronikon II., 125; Tellsage, S. 96.

  23. Unrichtig hat die Tellsage „in dritter Spalte“ (S. 101). Der Name steht auf einer Rasur. Der am 10. Okt. in zweiter Spalte eingetragene Name mag sich auf seinen Sohn Rudolf III., den Schweigsamen, beziehen, der am 29. Juli 1249 das letzte Mal urkundlich erscheint (Argovia X., 138).

  24. Kopp, Gesch. II., 2, 582, Anm. 1. sagt: „Rudolf stirbt im Jahre 1232 und zwar vor dem 10. April“, und citirt Herrgott Geneal. II., 239 – „pro remedio animæ patris nostri“; vgl. auch Guillim., Habsb., p. 80.

  25. Zürcher Taschenbuch, 1887, S. 142-198 (Separatabdruck, S. 7). Das Wettinger Urb. hat: „Item aliud predium ibidem (scil. in Otoluingen) habemus, cuius proprietatem dederunt nobis comites Albertus et Rudolfus de Habesburc ... Facta autem fuit donatio in die sepulture patris ipsorum in monasterio apud Muren“.

  26. Arch. Beromünster, Herrgott, Geneal. II., 239 und I., 82, 83.

  27. Annales, p. 209; Murus et Antem. IV., 36. Eine kräftige und zierliche Hand trug seinen Namen in das Hermetschwiler Nekrol. ein.

  28. P. Anselm Weissenb., Eccles., p. 146, 147; Murus et Antem. IV., 47.

  29. Arch. Muri in Gries, Zurlaubische-Schriften.

  30. Herrgott, Geneal. II., 265.

  31. Neugart, (Episcop. Const. II., 227) vermuthet, dieser Arnold gehöre zufolge der Urk. vom J. 1245 (Herrgott, Geneal. II., 280) dem Geschlechte der Edlen von Wohlen an.

  32. „cartam presentem predictorum dominorum meorum comitum de Habsburch, de Capella et de Muren abbatum sigillis fecimus roborari“. Zeugen: Heinrich, Propst von Engelberg; Hartmann, Pleban von Stäfen; Heinrich der ältere und Heinrich der jüngere, Mundschenke; Hartmann von Wilo; Conrad von Arnei; Wernher von Piedertan, Ritter, und Burchard, Schultheiss von Bremgarten (Arch. Kloster Engelberg).